vorbereitungen


Obwohl wir mit Viebrock bauen gibt es doch noch so einiges an Vorbereitungen zu treffen, bevor es mit dem Hausbau losgehen kann.

 

Wie schon im Kapitel " das Grundstück" erwähnt mußten wir zuerst mal dazu alle Formalitäten erledigen (Kaufvertrag bei Notar machen, Rechnungen bezahlen etc...). Das dauert bekanntlich ja auch so seine Zeit.

Und natürlich muß das mit der Finanzierung ja auch geklärt sein. Also, nach dem Abschluß des Werkvertrags (13.04.06) kurz mit Herrn Wetzel telefoniert und nachgefragt was er denn schon mal so braucht. Er sagte, um den Antrag bei Quelle stellen zu können, benötigte zuerst mal den Vorentwurf des Kaufvertrages vom Grundstück und evtl. eine Flurkarte plus die Gehaltsabrechnungen von uns beiden in Kopie (wir mußte ja mal gucken ob wir noch kreditwürdig sind ;-) ). Da wir am Karfreitag (15.04.06) sowie so mal nach Fallingbostel fahren wollten um uns den großen Musterhauspark von Viebrock anzusehen und zufälligerweise Herr Wetzel auch an diesem Tag dort sein wollte (zur "Vorbemusterung"; er baut auch gerade-natürlich mit Viebrock (seit Ende Juni)-was für ein Zufal l:-)   ), vereinbarten wir kurzerhand uns dort zu treffen und die benötigten Unterlagen persönlich zu übergeben; geht halt doch schneller als mit der Post-besonders bei den Feiertagen.

Und wir wollten uns ja so langsam mal beeilen damit wir dieses Jahr noch fertig werden. Also sind wir eben mal schnell so schlappe 380km nach Fallingbostel gedüst und haben uns den Park in Fallingbostel angeschaut und Herrn Wetzel die Unterlagen überreicht. Mal unter uns, der Park in Kaarst hat uns besser gefallen. Dort gibt es zwar viel weniger Häuser; die sind aber viel schöner und moderner Ausgestattet. Die in Fallingbostel waren eher nicht so unser Ding. Aber trotzdem können wir allen Interessierten empfehel sich bei Gelegenheit mal den großen Park anzusehen. Jeder hat halt nen anderen Geschmack! An dieser Stelle wünschen wir Herrn Wetzel viel Erfolg und alles Gute beim Hausbau!

Leider hats dann mit dem Antrag etwas gedauert (bis Mai). Zwischenzeitlich hab ich des öfteren bei Herrn Wetzel nachgefragt, wie die Dinge denn stehen. Der Gute ist leider sehr beschäftigt und manchmal etwas schwer zu erreichen. Ich hoffe das ich nicht all zuviel auf die Nerven gegangen bin. Ich möchte mich auch noch mal der der liebenswürdigen Frau Brandt bedanken, mit der ich fast immer weiterverbunden wurde wenn Herr Wetzel nicht zu erreichen war und meine Bitte um Rückruf entgegen nahm (und auch weiterhin entgegen nimmt ;.)  ). Sie war immer sehr freundlich und verständnisvoll. Vielen Dank noch ein mal!!!

 

Herr Wetzel wollte uns den Antrag sofort zuschicken. Als nach drei Tagen noch immer ncihts in der Post war habe ich ihn noch mal angerufen. Anscheinend hatte die Post geschlampt und der Antrag wurde wieder zurück geschickt. Da es im Mai einige Feiertage gibt ( und die einen manchmal ganz schön ausbremsen können!) wiederholten wir das alte Spiel noch ein mal. Da Herr Wetzel an diesem Wochenende ein Seminar in Kaarst hatte, vereibarten wir dort kurzerhand einen Termin um den Antrag zu unterzeichnen (zum Glück ist Kaarst nicht so weit entfernt wie Fallingbostel ;-) ). Herr Wetzel konnte somit den Antrag sofort wieder mitnehmen und wir hatten kostbare Zeit gespart (uff....). Wir wollten ja langsam mal in die Gänge kommen.

Angeblich sollte die Quelle Bausparkasse recht zügig bei der Ausfertigung der Verträge sein; war sie aber nicht. Mehr dazu später.

So gegen Ende Mai rief ich noch mal bei Herrn Wetzel an um nach dem Stand der Dinge zu fragen (langsam kennt er meine Telefonnummer auswendig :-) ).

Die Verträge waren immer noch nicht da, aber Quelle hatte die Finanzierung zugesagt. Die Ausstellung der Verträge war also eigentlich nur noch pro Forma. Kurzerhand rief ich noch mal bei unserem Verkaufsberater Herrn Winz an um einen Termin zu vereinbaren damit wir die Rücktrittsklausel aus dem Vertrag nehmen konnten. Somit konnte Viebrock grünes Licht geben und alle weiteren Schritte in die Wege leiten. Kurz zuvor hatte Herr Winz auch mit Herrn Wetzel gesprochen. Er meinte das man sich auf Herrn Wetzels Wort verlassen könne. Also fuhren wir nach Kaarst und nahmen die Rücktrittsklausel aus dem Vertrag. War doch schon ein bißchen komisches Gefühl, ohne irgend eine schriftliche Bestätigung der Finanzierung. Aber wir wollten ja so langsam mal weiterkommen.

Danach ging es recht flott! Wir bekamen einen Anruf  von Herrn Lienemann, unserem zuständigem Architekten in Kaarst, um einen Termin für das Bauantragsgespräch zu vereinbaren. Diesen konnten wir auch recht kurzfristig wahrnehmen. Beim Bauantragsgespräch werden die Lage des Hauses auf dem Grundstück und ein paar andere kleine Details besprochen. Herr Lienemann erklärte uns, daß wir bald alle erforderlichen Unterlagen zugeschickt bekämen damit wir den Bauantrag bzw. die Genehmigungsfreistellung bei der Gemeine Inden stellen können. Dies lief alles ziemlich unkompliziert ab.

Kurz darauf hatten wir Post vom Landvermesser. Wir mußten ihm eine Genehmigung unterschreiben, damit er die Vermessung zur Erstellung eines amtlichen Lageplans durchführen durfte. Dies taten wir auch umgehend. Leider waren die Jungs so schnell, daß wir nicht dabei sein konnten (Schade).

Kurz darauf erhielten wir Post von Viebrock. Darin enthalten waren die Versicherungsunterlagen für die kostenlose Bauherrenhaftpflicht ( wieder mal Autogramme geben und zurückschicken) sowie ein Vorbemusterungsbogen damit man sich schon mal Gedanken zur Materialbemusterung machen konnte. Wir waren bis zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon 10 mal in Kaarst, um eine Vorentscheidung zu treffen :-)

Zudem sollte man am besten schon zur Bemusterung eine Küchenplanung mitbringen, um die Anschlüsse festlegen zu können. Auweia, alles so schnell :-0.

Bald darauf rief uns auch Frau Verhees an, um einen Termin für die Bemusterung zu vereinbaren. War gar nicht einfach mit uns. Aufgrund unserer Tätigkeit ( wir sind beide Erzieher im Internat der Rheinischen Schule für Blinde in Düren) sind wir von Montag bis Freitag stark eingespannt. Frau Verhees gab sich alle Mühe uns bot uns alle möglichen Termine an; leider konnten wir an keinem. Trotzdem machte Sie es möglich am 06.06.06 (andere heiraten an so einem Tag :-) )  hatten wir frei.

Frau Verhees machte es möglich, daß an diesem Tag unsere Bemusterung stattfinden konnte. Eigentlich hatte sie ihren freien Tag. Vielen, vielen Dank noch ein mal!!!!!! Was für ein Service!

Aber später mehr dazu.  Wir mußten ja noch eine Küchenplanung erledigen. Jetzt wirds kanpp....

Zwischelzeitlich erhielten wir auch schon die Rechnung vom Landvermesser (da muß man erst mal tief durchatmen und gut schlucken...). Man müßte halt reich geboren sein. Sage und schreibe 13 (!) amtliche Lagepläne wollte Viebrock haben; ne ganz schöne Menge.

 

So nun noch mal zurück zur Küchenplanung.

Nachdem wir einige Möbelhäuser und Küchenstudios abgeklappert haben und zu der Erkenntnis gekommen sind das manche Leute kein Interesse daran haben Geld zu verdienen (oder einfach keine Lust) waren wir zunächst mal etwas frustriert.

Man zierte sich oft mal eine genauere Planung in Angriff zu nehmen oder wollte im Vorfeld schon mal eine Zusage haben das man die Küche auch vor Ort kauft.

Da frage ich mich, wo leben wir denn überhaupt. Ohne ein Angebot zu bekommen soll man schon den Kauf einer Küche zusagen??? Ich glaube doch, daß wir in einer freien Marktwirtschaft leben und der beste Anbieter den Zuschlag bekommt; oder?! Ich kaufe doch auch kein Haus ohne im Vorfeld ein konkretes Angebot zu erhalten :-$  Anscheinend gibt es noch zu wenig Konkurrenz in der Servicewüste Deutschland. Irgendwann war ich echt sauer, daß man oft fast wie ein Bittsteller dasteht :-((((

Kurzerhand beschlossen wir zu MEDA Küchen nach Kaarst zu fahren. Oh, ich glaube ich habe vergessen zu erwähnen, daß wir von Viebrock einen 25% VIP Gutschein von Meda bekommen haben :-D

Na ja, wir mußten zwar ein bißchen fahren; aber der Weg hat sich voll gelohnt kann ich Euch nur sagen. Es herrschte von Anfang an eine super Atmosphäre! Wir wurden freundlich, zuvorkommend und super kompetent von Herrn Steiniger beraten!!!

Man hat sich rundum wohl gefühlt- ich kann nur sagen so stelle ich mir Service vor- ein Unterschied wie Tag und Nacht zur Konkurrenz!

Herr Steiniger war stets sehr geduldig und ist auf jeden unserer Wünsche eingegangen, hat Ratschläge gegeben und versucht aus allem das Beste herauszuholen. Zudem bekommt man bei MEDA Service aus einer Hand; der Zuständige Kundenbetreuer ist die ganze Zeit über für einen da- egal ob für Rückfragen oder Reklamationen. Man hat immer den selben Ansprechpartner- ein gutes Gefühl.

Ursprünglich sollte der Gutschein eigentlich nur für eine Küche der Firma Habemat anwendber sein- zu unsere Überraschung stellte es für Herrn Steiniger aber kein Problem dar uns trotzdem Küchen von anderen Firmen zu offerieren. Innerhalb von ca. 4 Stunden hatten wir am Samstag den 27.05.06 unsere Küche geplant- und auch den Kaufvertrag unterschrieben. Für die Anzahlung haben wir auch noch Zeit (ist oft nicht üblich!).

Als die Küche fertig geplant war, so wie wir Sie uns vorgestellt hatten, und nach Abzug der 25% der Preis doch noch etwas über unserem Budget lag wollte wir zunächst einige Details wieder "rausstreichen" (schweren Herzens). Herr Steiniger meinte aber sofort, daß wäre doch Schade. Er bat uns einen Moment zu warten (mittlerweile hatte er uns schon den dritten Kaffee angeboten). Kurze Zeit später kam er mit Herrn Walde zurück; seinem Vorgesetzten (wenn man ihn so nennen kann; die beiden schienen ein sehr gutes Verhältnis zueinander zu haben). Herr Walde stellte sich vor und erläuterte uns zunächst das Konzept von MEDA Küchen- das es ein sehr kompakt geführtes und familiäres Unternehmen sei. Er fragte uns nach unserem "Limit" und rief kurzerhand einen der beiden Geschäftsführer (!) von MEDA an.  Herr Walde kam kurz darauf zu uns mit der guten Nachricht zurück, daß wir unsere Küche für unseren angestrebten Preis haben können. Wir waren echt überrascht und super glücklich. Der Rabatt fiel dabei deutlich über 25% aus!!! Und das kam von den MEDA Mitarbeitern selber-ohne zu Handeln (TOP!!!!). Zudem war die Stimmung die ganze Zeit über locker und freundlich und gelegentlich war auch ein kleiner Spaß drin. So stelle ich mir Service vor-einfach PERFEKT!!!!

Zudem war es ein Vorteil das MEDA Kaarst mit Viebrock in Kaarst zusammenarbeitet- so wußte Herr Steiniger sofort was bei der Küchenplanung zu beachten ist. Und er lobte noch mal Viebrock- auf die könne man sich verlassen; da paßt alles! Gut zu wissen :-)

Außerdem veranlaßte Herr Steiniger beim Küchenhersteller, daß wir Muster von den Küchen-Fronten zugeschickt bekommen- um bei der Bemusterung besser planen zu können.

Ich kann allen MEDA-Küchen in Kaarst nur wärmstens empfehlen!!! Hier erlebt man einen Service und eine Atmosphäre die ihres gleichen sucht!!! Unbedingt hingehen!!!!! ;-)))))))))

 

So nun kann ich Euch noch den Entwurf der Küche präsentieren. Leider kommen die Farben nicht so gut rüber. Die Fronten sind matt (bei Hochglanz sieht man zuviel Fingerabdrücke!) in den Farben "Sahara" (ein helles beige) und Lava (anthrazit). Die Geräte und die Sockelleiste sind in Edelstahl gehalten.

Einige Details:

AEG- Geräte, hochgesetzter Backofen und hochgesetzte Spülmaschine, autarkes Kochfeld, Fragranit-Spüle, Granit-Arbeitsplatte in einem Grauton.

Hier könnt ihr sie Euch selber mal anschauen (war ganz schön abstrakt, eine Küche zu planen für ein Haus was noch nicht steht!):

 

So , zwischenzeitlich versuchten wir schon mal Anträge für den Baustrom und die Hausanschlüsse zu bekommen. Man kann dazu nur sagen, daß die Hotline des RWE absolut nichts bringt. Man kann keine klaren Aussagen machen und wird ständig hin und her verbunden. Nachher ist man genau so schlau wie vorher! Ich glaube, die wissen manchmal gar nicht was man von ihnen will. Laut Aussage der RWE gibt es die Anträge für den Hausanschluß bei den Monteuren die den Baustrom installieren. Und wie beauftragt man die....???? Mehr aber später dazu.

 

Nun möchte ich aber zu einem Ereignis kommen, auf das wir uns gefreut haben und das uns auch viele Gedanken bereitet hat: die Bemusterung!

 

Alle "Insider" werden wahrscheinlich wissen wovon ich rede. Für die Leser, die noch nichts mit Viebrock zu tun hatten hier eine kurze Erläuterung: Bei der Bemusterung werden in einem der Viebrock Massivhausparks alle Ausstattungsdetails für das Haus ausgesucht (Verblender, Fliesen, Teppiche, Armaturen etc.....). Dies kann man sich in den Ausstellungshallen bei Viebrock dann aussuchen. Je nach Ausstattungslinie (Classico, Maxime oder Edition) des Hauses stehen verschiedene Ausstattungsdetailds zur Auswahl; andere sind gegen Aufpreis aber auch erhältlich.

Also, wie bereits erwähnt hatten wir am Dienstag den 06.06.06 um 9.15h unser Bemusterungstermin im Massivhauspark Kaarst mit Frau Verhees. (wir waren schon ein bißchen gespannt und aufgeregt :-)  )

Obwohl wir schon etliche Male durch die Bemusterungsausstellung getigert sind und unsere "Vorauswahl" getroffen hatten hatten wir leichte Sorgen das wir das halbwegs zügig durchziehen konnten. Wir wurden sehr herzlich von Frau Verhees empfangen und die erste "Aufregung" war schnell verflogen. Bei ihr hatte man direkt das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Überhaupt ist dies bei Viebrock so. Frau Verhees hatte sich bereits gut vorbereitet; sie hatte all unsere Unterlagen vorliegen. Zunächs sind wir noch mal die Zeichnung durchgegangen, ob alles seine Richtigkeit hatte: öffnen die Fensterflügel zur richtigen Seite, wo soll der Außenwasserhahn platziert werden.....

Über was man sich so alles seine Gedanken machen muß ;-)

 

Mit ein paar aufmunternden Worten Seitens Frau Verhees (das wird schon nicht so schwierig werden...) gingen wir die Sache an. Wir arbeiteten uns durch die Liste und kamen doch recht schnell voran. Einige Sachen waren sowieso schon klar für uns; andere eher weniger. Etwas schwer taten wir uns bei der Auswahl der Fliesen. Man muß sich ja überlegen wie das ganze auf einer großen Fläche aussieht und ja auch einige Zeit damit leben. Ich kann Euch sagen, daß ist gar nicht mal so einfach. Man muß manchmal Kompromisse eingehen; auch im Bezug auf Pflegeleichtigkeit und Aussehen. Manchmal ist natürlich auch das liebe Geld ausschlaggebend. So ein Treppengeländer mit Edelstahl-Geländerstäben wie im Musterhaus sieht echt klasse aus; aber knapp 1100 Euro Aufpreis (ohne die Wandanker in Edelstahl) sind doch schon ein Hammer- also doch nicht...

Übrigens- bei den Fliesen fürs Bad haben wir uns für Fliesen aus dem Editions-Sortiment entschieden (Boden, Wand und Bordüre). Sie haben uns am besten gefallen und waren lediglich 4 Euro pro m2 teurer. Bei der nicht all zu großen Fläche ein wirklich akzeptabeler und lohnenswerter Aufpreis finde ich. Ebenso haben wir den Fliesenspiegel über der Arbeitsplatte in der Küche aus dem Editions-Sortiment gewählt (schöner als rein weiße Fliesen!)

Bei den Bodenfliesen im EG haben wir eine akzeptabele Lösung gefunden. Wir haben alle Räume mit der selben Bodenfliese aus dem Maxime-Sortiment ausgestattet die uns recht gut gefallen hat. Ich glaube auf diese Fläche gesehen, wäre eine Editions-Fliese doch etwas teuer gewesen (wir hatten ja auch noch ein paar andere Wünsche- siehe "das Haus").

Was wohl doch etwas ärgerlich war, war die Tatsache das die Armaturen bei denen wir uns von Anfang an 100%ig sicher waren; die uns am besten gefallen haben; nicht mehr im alten Design lieferbar sein sollten (Grohe Euro Style). Die neuen sehen für uns um einiges unattraktiver aus (was meint ihr). Jedenfalls hat Frau Verhees im Bemusterungsprotokoll vermerkt, daß wenn es möglich ist die Armaturen im alten Design eingebaut werden sollen. Mal sehen ob es klappt, ansonsten werden wir uns wohl oder übel daran gewöhnen müssen (Schade!!).

Übrigens, Editions Ausstattung kostet nicht die Welt. Wir wollten die V & B Omnia Classic Waschbecken und WC´s haben weil sie uns am besten gefallen haben. Jedes kostete 25 Euro Aufpreis- ich glaube das ist ok. Auch die Türdrücker kosteten 12,50 Euro pro Exemplar. Man lebt ja nur einmal :-)

Was man sonst noch alles aussuchen muß: Wie hoch sollen die WC´s hängen, wie hoch sollen die Vorwandinstallationen sein, wo soll die Bordüre hin, welche Fußleisten sollen es sein, welche Papierhalter etc, etc.....

Man glaubt gar nicht, an was man alles denken muß. Frau Verhees stand immer mit Rat und Tat zur Seite und gab den ein oder anderen wertvollen Tip. Dabei wirkte Sie niemals "aufdringlich" und gab einem das Gefühl alle Zeit der Welt zu haben. Sie beantwortete jede Frage geduldig und änderte x-mal das Festpreisangebot, wenn man sich bei einem Posten dann doch anders entschieden hat. In ca. 4 Stunden waren wir komplett mit allem fertig-wir haben mit dem doppeltem gerechnet. Wir können uns nur noch mal ganz herzlich bei Frau Verhees für die tolle Beratung und die herzliche Atmosphäre bedanken!!!!

Wir können aber jedem Bauherren empfehlen sich vor der Bemusterung schon das ein oder ander mal Gedanken über die Ausstattung zu machen; man schmeißt nachher eh noch einiges um :-)

So nun aber noch ein paar Bilder. Leider kommen die Farben nicht so rüber wie im Orginal- ich hoffe man kann sich trotzdem etwas darunter vorstellen.

 

 Unser Verblender "Milano", rot anthrazit geflammt

 

 

Hier gibts noch mehr Bilder von unserer Bemusterung

 

Montags darauf schickte uns Frau Verhees das Bemusterungsprotokoll und das neue Festpreisangebot per email zu. Man muß es dann in 2 facher Ausfertigung unterzeichnet zurücksenden und bekommt dann eine Ausferigung von Viebrock unterzeichnet zurück.

Bis zum Übernahmegespräch mit dem Bauträger kann man aber noch was ändern........;-)

 

So jetzt erzähle ich mal weiter.

Kurz darauf bekamen wir Post von Viebrock aus Kaarst. Darin enthalten waren die nötigen Antragsunterlagen für einen Freistellungsauftrag (Baugenehmigung) und ein Entwässerungsplan ( Beides in dreifacher Ausfertigung).

Herr Lienemann hat uns überall Zettel reingeklebt, wo wir unsere "Autogrammstunde" halten sollten. War schon ne ganz schöne Menge zu signieren ;-) (Man kommt sich vor, als wär man richtig berühmt....).

Die ganzen Unterlagen sollten dann beim Bauamt der Gemeinde Inden eingereicht werden. Leider erhielten wir die Unterlagen am Freitag so das alle Ämter schon zu hatten. Also sind wir kurzerhand Montags Vormittags zur Gemeindeverwaltung gefahren. Dort hat Frau Hamacher unsere Unterlagen kurz durchgeschaut und meinte, daß alles in Ordnung sein. Sie behielt jeweils ein Exemplar und gab uns die übrigen wieder mit zurück. Frau Hamacher war sehr freundlich und hat alles promt geregelt. Unsere Hochachtung; auch das ist man meist von Ämtern nicht so gewohnt!

Sie sagte das wir in Kürze dann alles schriftlich kriegen würden. Das es aber so schnell gehen würde, haben wir aber auch nicht gedacht. Am Freitag der selben Woche hatten wir unsere Genehmigung und unser Baustellenschild. Theoretisch hätten wir also sofort loslegen können :-)  Echt klasse!!!

Also haben wir uns direkt mit Herrn Lienemann in Verbindung gesetzt und ihm die freudige Botschaft verkündet. Wir sind direkt nach Kaarst gefahren und haben ihm die nötigen Unterlagen gegeben- geht halt schneller so; war ja schon wieder mal Freitag (ob die das extra machen???).

Die Gemeinde Inden kassierte auch noch ihren Obulus für vollbrachte Leistung; obwohl man dazu sagen muß das sich die Forderung im Vergleich zu den anderen Gebühren in einem ertäglichen Rahmen bewegt.

Wo wir schon einmal beim Blechen sind. Kurz darauf folgte die Forderung vom Vermessungsingenieur- auch ne ganz schön happige Summe- fast vierstellig. Da muß man erst mal ganz schön schlucken! Und noch immer keine Finanzierungsunterlagen da- uff langsam wird´s aber Zeit!!!

Und da ja laut Zahlungsplan alle Bedingungen für den Punkt "Bauantrags fertig" erfüllt waren, flatterte auch bald die erste Rechnung von Neesen ins Haus- na klasse! Sie wurde am 26.06.06 fällig. Ich glaube Sie kam am 16.06.

Auch ganz schön knapp. Also bin ich noch mal Herrn Wetzel ein bißchen auf die Nerven gegangen; wann Quelle denn endlich den Vertrag schickt da die ersten Rechnungen schon anstehen. Herr Wetzel meinte aber, daß er mit Quelle gesprochen habe und der Vertrag diese Woche noch kommen sollte. Und wenn sich alles noch etwas verzögern sollte, könne er dann aber auch noch was regeln. War glaube ich doch schon gut die Finanzierung über Viebrock zu machen. Die können evtl. Ungereimtheiten untereinander regeln. Die beruhigt doch schon ein bißchen.

Apropos Zahlungsplan- so ganz war doch noch nicht alles erfüllt. Eigentlich sollten wir laut des Plans auch schon unsere Versicherungsunterlagen (Fertigstellungsversicherung) erhalten haben- haben wir aber noch nicht! Also mal nachhaken.

Als wir am Montag den 19.06.06 aber immer noch keine Unterlagen von Quelle hatten, mußte ich doch noch mal bei Herrn Wetzel nachfragen. Er hatte den Vertrag von Quelle kontrolliert und festgestellt, daß dieser einen Fehler enthielt. Also mußte er ihn noch mal zurückschicken. Am nächsten Tag sollten wir ihn aber erhalten. Mann, daß geht ganz schön an die Nerven !!!!!

Tatsächlich, endlich nach 3000 Lichtjahren hielten wir den heisersehnten Stapel Altpapier in der Hand- und wußten zunächst mal nicht so recht was damit anzufangen. Obwohl Herr Wetzel auch überall schöne Zettelchen hingeklebt hatte. Ist aber doch ein bißchen viel Fachchinesisch. Also wieder mal beim Finanzierungsberater unseres Vertrauens nachgefragt (Herr Wetzel hat echt ne Menge Geduld bewiesen und alles erklärt :-)  ). Nun mußten wir auf die schnelle wieder 1000 Unterschriften geben (glaube habe auch ne neue Waschmaschine gakauft.......) und alles Pronto zurück zu Herrn Wetzel. Dann noch bei der Post per Postident identifizieren lassen (kannte ich bisher auch nicht, und weis auch nciht wozu es gut ist?????) und noch nen sehr kurzfristigen Termin beim Notar machen. Wir müssen ja noch die Grundschuld eintragen lassen (am besten gestern vielen Dank Quelle!!!!!!  :-(((((((   ).

Wir haben leider erst am Freitag nen Termin beim Notar gekriegt-was will man machen.........

Am Mittwoch dem 21.06.06 erhieleten wir einen Anruf von Herrn Kubiak, unserem Zuständigen Ansprechpartner bei der Firma Neesen. Er wollte mit uns einen Termin für das Übernahme Gespräch in Kaarst mit uns vereinbaren. Also machte wir kurzerhand den darauffolgenden Mittwoch 11.00h fest. Ab dem 23.06 hatten wir schließlich Urlaub.

Freitag 23.06.06. Was kann am letzten Arbeitstag schon Unerfreuliches passieren??? Das Handy klingelt!

Am anderen Ende war Herr Schütz der das Bodengutachten von Viebrock macht. Leidere konnten wir bei der Bodenprobe nicht dabei sein. Sie wurde etwa 2 Wochen zuvor genommen; aber leider zu kurzfristig um uns zu informieren :-((((  (wozu gibts denn Handys???).

Aber das ist ne andere Geschichte. Herr Schütz teilte mir mit, daß das Ergebnis des Gutachtens vorliege. Es sei ziemlich "bescheiden"- ich glaube so drückte er sich aus. Ab einer Tiefe von 3m gibt es Kies und Sandstein- das ist gut. Darüber gibt es aber Schichtweise schluffigen Sand oder Flugsand. Das würde für uns bedeuten: Kostenpunkt Grundstückspezifische Arbeiten (Ausbaggern, Abfahren, Anfüllen-is ja ohne Keller) so locker mal um die 21000 Euro!!!!!  (SCHOCK!!!!!!!!) Er sagte aber gleichzeitig, daß jeder Gutachter die Ergebnisse anders auslegt und ob es nicht schon ein anders Gutachten zum Vergleich gäbe? (weis ich doch nicht; ist doch ein Baugebiet das schon zu dreiviertel bebaut ist?).

Er sagte aber, daß er schon mit dem Geschäftsführer in Kaarst, Herrn Biesen; geprochen habe und der sich bei mir melden würde um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Kurz darauf rief ich Herrn Wetzel an, um einen "Notfallplan" zu entwickeln falls es hart auf hart kommt. Er sagte das es notfalls kein Problem wäre nach zu finanzieren. Und das bei seinem Hausbau auch mehr an Grundstücksspezifischen arbeiten zu machen wäre als geplant. Gut zu wissen, daß man kein Einzelfall ist. Trotzdem gehen einem in diesem Moment 1000 Gedanken durch den Kopf. Herr Schütz meinte, ob wir uns nicht evtl. überlegen sollten doch mit Keller zu bauen, da er nur etwas teurer wäre und das man wenigstens was für sein Geld hätte. Hatten wir uns in dem Moment auch schon gedacht-aber war doch schon ein mächtiger Batzen- auweia!!!

Herr Wetzel tat auch alles daran, sich noch mal mit Herrn Biesen in Verbindung zu setzen, daß er noch am selben Tag Kontakt mit uns aufnehmen soll- er hatte nämlich seinen letzten Arbeitstag und war ab der nächsten Woche für drei Wochen in Urlaub- na das waren ja tolle Aussichten...

Kurz darauf hatte mein Handy Dauerbetrieb. Zunächst rief ichncoh schnell bei Herrn Lienemann an, damit er versuchen konnte bei der Gemeinde Inden etwas über ein bereits bestehendes Bodengutachen in Erfahrung zu bringen. Kurz darauf rief Herr Winz an uns erkundigte sich nach dem Stand der Dinge. Er versuchte auch etwas ins rollen zu bringen. Anscheinend funktioniert der "Flurfunk" ziemlich gut bei Viebrock. Kurz darauf meldete sich Herr Biesen. Er sagte das an allen "Fronten" an einer Lösung gearbeitet wird und es ggf. mehrere Möglichkeiten gäbe. Man sollte sich keine allzu großen Gedanken machen, da an einer akzeptabelen Lösung gearbeitet würde. Ab der kommenden Woche wäre dann Herr Winz unser Ansprechpartner, weil Herr Biesen in Urlaub war. Na ja, man muß ja sagen das wenn die Alarmglocken läuten alle Gewehr bei Fuß stehen- Respekt!!!

Zu guter letzt meldete sich auch noch Herr Kubiak bei mir. Er wußte auch schon bescheid (klasse!) und bot uns an, zunächst noch ein zweites Gutachten von einem ansässigen Geologen zu beauftragen- um eine zweite Meinung einzuholen und unnötige Kosten zu vermeiden. Wir hielten dies für eine gute Idee und willigten ein. Mal sehen was dabei rauskommt....

Nachmittags düsten wir noch zum Notar nach Jülich um unsere Grundschuld eintragen zu lassen (Kosten, Kosten, Kosten....)

Dann war zuerst mal Wochenende und der Urlaub begann auch für uns :-)))

Am Dienstag rief ich noch mal bei Herrn Wetzel an, um ihn darüber zu informieren das wir die Grundschuld haben eintragen lassen. Außerdem sagte ich ihm, daß wir noch immer keine Berechnung vom EBZ (Energieberatungszentrum) bekommen haben. Diese Berechnung braucht man für das  zinsgünstige Darlehen für das Förderprogramm KfW 60- ökologisches Bauen (wir bauen ja mit 2-Liter Technik) bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Berlin zu beantragen. Man bekommt dort ein zinsgünstiges Darlehen (50000 Euro; werden zu 96% ausgezahlt) wenn man bestimmte Auflagen erfüllt (nähere Infos bei der KfW;einfach auf den Link klicken).

Nun, jedenfalls brauchen wir noch die Berechnung die wir unterschrieben bei der Bank einreichen müssen die diese wiederum nach Berlin zur KfW weiterreicht um das Darlehen zu beantragen. Ganz schön kompliziert, oder??? Jedenfalls hab ich beim EBZ nichts erreicht und Herr Wetzel wollte sich selber noch mal um die Sache kümmern.

Am Mittwoch den 28.06.06 hatten wir unser Bauübernahme Gespräch mit Herrm Kubiak in Kaarst.

Nach einer kurzen Begrüßung erklärte uns Herr Kubiak den Sinn des Übernahmegesprächs und erzählte uns etwas über die Firma Neesen. Er sagte das Neesen ab jetzt für uns zuständig ist und alles weitere für das Bauvorhaben koordinieren wird. Deweiteren hat uns Herr Kubiak den weiteren Ablauf erklärt.

Wir sind noch einmal alle Details der Zeichnung durchgegangen und haben gemeinsam überprüft ob alles seine Richtigkeit hat (sicher ist sicher-finde ich gut!!!).Danach sind wir auch noch mal das Festpreisangebot durchgegangen und haben die Materialbemusterungsliste noch einmal kontrolliert. Wir hatten noch einen kleinen Änderungswunsch. Die Verfugung im Bad sollte nicht mehr in weiß sein sondern in pergamon. Eigentlich ein Editions-Detail, war aber kostenneutral. Hatten wir vorher mit Frau Verhees abgeklärt.  Prima!!! Hat uns nämlich bei der Ausstellungswand gut gefallen. Uns es stellte auch kein Problem dar dies jetzt noch zu ändern. Außerdem wiesen wir Herrn Kubiak noch mal darauf hin, daß wir wenn es möglich wäre doch bitte die "alten" Eurostyle Armaturen haben möchte- man bekommt sie wirklich noch überall!!! ;-)

Er konnte zwar nichts versprechen, wird aber sein möglichstes versuchen. Ist schon gut so ein Übernahmegespräch.

Herr Kubiak gab uns noch einen "Auftrag" mit auf den Weg-die Anträge für die Hausanschlüsse zu stellen; sowie für den Baustrom und Telekon. Auweh- aber nur wo in dieser Service- Wüste ???

Er sagte aber, daßer jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen würde, wenn Fragen auftauchen. Werden wir bestimmt nnoch drauf zurückkommen :-)

 

Noch am selben Tag überlegten wir, wie wir an die dämlichen Anträge kommen sollten; und wer sin wirklich unsere Energieversorger? Also hab ich beim Bauamt der Gemeinde Inden angerufen. Wieder mal hatte ich die nette Frau Hamacher am Telefon. Sie gab mir Auskunft über die Energieversorger- RWE für Strom, EWV fürs Wasser und die liebe Telekom fürs Telefon.

Und sie konnte mir Telefonnummer nennen, wo man direkt an die Zuständigen Stellen gelangen konnte-wow!!! Ich muß mich nochmals bei Frau Hamacher bedanken!!! So schnell und kompetent (und natürlich freundlich) bin ich vorher noch nie bei einem Amt betreut worden!

Also hab ich sofort angerufen und auch direkt jemand ans Telefon bekommen. Das Zusenden der benötigten Unterlagen stellte kein Problem dar. Am nächsten Tag hat sogar die Telekom angerufen, ob alle Angaben korrekt sind. Hätte ich beim denen nie für möglich gehalten-echt klasse :-). Den Antrag bei der EWV konnte man sogar online Ausdrucken-also nix wie ab damit.

Schon bald kamen die benötigten Unterlagen-die RWE war am schnellsten, schon am Freitag war alles da. Auch die Telekom lies nicht lange auf  sich warten. Fast alle Wollten einen amtlichen Lageplan und eine Zeichnung haben. Gut das für den Bauantrag nur eine Ausfertigung benötigt worden war. So hatten wir zum Glück noch genug übrig ;-)

Da doch noch einige Ungereimtheiten beim Ausfüllen bestanden und wir ja keine Fehler machen wollten die zu einer Verzögerung geführt hätten, riefen wir bei Herrn Kubiak an ob er uns vielleicht behilflich sein könne. Das war für ihn gar kein Problem. Wir vereinbarten kurzfristig einen Termin für Montag den 03.07.2006. Herr Kubiak stand uns hilfreich zur Seite und wir schickten alles so schnell wie möglich ab. Auch die nächste Rechnung vom Notar traf ein und riß mal wieder ein großes Loch in den Etat- echt ärgerlich- was man dafür alles hätte kaufen können :-((((( !!!!!!

Herr Wetzel hatte ab der nächsten Woche auch für drei Wochen Urlaub. Deshalb rief ich ihn nochmal an, um mitzuteilen das wir immer noch nichts vom EBZ hatten. Er fand die auch sehr bedauerlich und führte dies wahrscheinlich auf ein überhöhtes Aufkommen an Anfragen für Berechnungen an- die 2-Liter Technik ist halt sprunghaft explodiert. Gleichzeitig teilte er mir einen Ansprechpartner für die Zeit seiner Abwesenheit mit; Herrn Holger Löffler-seinen offiziellen Stellvertreter. In der selben Woche kam auch schon das Angebot vom RWE; der Preis war akzeptabel.

Eine Kopie leiteten wir an Herrn Kubiak weiter. Zudem vereinbarten wir einen Termin für die Grobabsteckung unseres Hauses mit Herrn Droese, unserem Bauleiter für den Rohbau, am Mittwoch den 12.07.06. Leider gab es diese Woche noch kein ergebnis vom Bodengutachten das am Mittwoch den 05.07.06 bei uns durchgeführt wurde. Es liegt wahrscheinlich erst Anfang nächster Woche vor-Schade.

 

Am Montag den 10.07.06 folgte auch das Angebot der EWV für den Hausanschluß- naja ganz schön teuer,aber ich glaube wir können da nicht viel verhandeln. Also flugs unterschrieben und zurück damit. Noch kurz eine Kopie an Herrn Kubiak und dann war auch dies erledigt!

Hey, ich bin in der Gegenwart angekommen und kann nun mit Datum schreiben. Ich faß es nicht- war auch ne ganz schöne Arbeit alles nachzutragen was sich bisher ereignet hat.

Also Dienstag der 11.07.06: Heute haben wir das Angebot von Neesen für die Kanalarbeiten bekommen. Wir wissen zwar nicht, ob es wirklich günstig ist;aber wir haben einfach keine Zeit alles extra zu beauftragen. Also haben wir es unterschrieben und wollen es morgen direkt mit zum Absteckungstermin mitbringen und an Herrn Droese weiterleiten.

Mittwoch 12.07.06: Um 14.00h haben wir unseren Termin mit Herrn Droese. Sehr pünktlich, um 13.50h, trafen er und sein Kollege Herr Schotten an unserem Grudstück ein. Ach bevor ich´s vergesse: kurz vor Mittag hat uns Herr Kubiak angerufen und das Ergebnis des zweiten Bodengutachtens mitgeteilt- Entwarnung- wir brauchen nur ca 70cm abzutragen und anfüllen. Alles halb so schlimm, wir können also ohne Keller bauen ;-)  Uff, da ist uns ein großer Stein vom Herzen gefallen :-))))))!!!!!

Herr Droese zeigte uns wo unser zukünftiges Haus stehen soll und auf welcher Höhe sich im Nachhinein ca der fertige Fußboden befinden würde. Desweiteren haben wir einige Details der Baustelleneinrichtung besprochen und wie sich der weitere Ablauf gestalten würde. Wir überlegten, ob wir uns nicht doch direkt ein Angebot für eine Garage bei Neesen machen sollen, da wir jetzt doch nicht soviel in den Boden investieren müssen. Ich will morgen mal Herrn Kubiak anrufen uns ihn um ein Angebot bitten.

 

 

Herr Droese (links) und Herr Schotten bei der Arbeit

 

Mehr Fotos von der Grobabsteckung

 

 

 

Zufällig erfuhren wir auch gleichzeitig, daß ein Betonbauer von Neesen der auch an unserem Haus mitwirken wird direkt schräg gegenüber wohnt.

Was für nen Zufall-die Welt ist wirklich klein. Na dann mal auf gute Nachbarschaft :-)))

Herr Droese sagte uns, daß wir noch ein neues Angebot über die Grundstückspezifischen Arbeiten zugesendet bekommen- und das dann auch wahrscheinlich Anfang August begonnen werden kann. Die Firma Neesen hat zuerst mal vom 17.07.06 bis zum 06.08.06 Betriebsferien. Wir wünschen allen einen schönen Urlaub!!! Herr Droese überreichte uns noch seine Karte mit allen Telefonnummern unter den wir ihn demnaächst erreichen können. Na dann mal....

 

 

 

Donnerstag der 13.07.06: Heute hatten wir Post von Viebrock, vom RWE und von Neesen im Briefkasten.

Die Finanzierungabteilung von Viebrock brauchte noch einige Autogramme für den Antrag bei der KfW. Also mußte ich noch kurz Herrn Löffler belästigen um mit ihm alles abzuklären. Gleichzeitig mußte ich ihm auch mitteilen, daß wir immer noch nicht die Berechnung vom EBZ hatten. Das verwunderte ihn auch, da diese auch mal so langsam gebraucht werde. Er wollte mal nachhaken. Also alles unterschrieben und ab in die Post. Die RWE wies uns mit einem Schreiben und Info Material über Bergschäden hin (wegen ihrem Braunkohletagebau Inden). Wir haben die Info so verstanden, daß wenn was absacken soll die RWE eh nicht Schuld ist sondern das man falsch gebaut hat -AHA ;-). Von Nessen gabs ne Baustellenzeichnung für uns-das war interessant anzuschauen.

Ich rief kurzerhand Herrn Kubiak an, um mit ihm über ein Angebot über eine Garage zu reden und ihn auf das Schreiben der RWE hinzuweisen. Wir vereinbarten kurzerhand einen Termin. Das Schreiben nahm er gelassen hin und meinte, daß es keine Problem geben dürfte (hoffentlich!!!!!). Ein Angebot für die Garage kann er uns erst nach den Ferien machen (verständlich). Er hat es sich aber sofort notiert. Zufälligerweise haben wir über das Thema EBZ gesprochen-das wir noch keine Berechnung haben. Herr Kubiak tätigte einen kurzen internen Telefonanruf- und siehe da, die Berechnung lag schon seit ca 2 Wochen bei Neesen vor. Wir sind fast aus allen Wolken gefallen. Warum wird man denn nicht verständigt, wenn so ein wichtiges Dokument vorliegt. Besonders weil man es als Bauherr unterschreiben und an die Bank weiterreichen muß. Ich glaube, da gibt es einige Kommunikationsprobleme!!! War echt reiner Zufall- das wir bei Neesen waren und das wir auf die Berechnung kamen. Sonst hätten wir weiterhin gewartet und die Berechnung wäre für weitere 3 Wochen "verschollen" gewesen. Also hab ich schnell noch mal bei Herrn Löffler angerufen und ihn über die frohe Botschaft informiert. Er konnte es auch nicht recht fassen. Wir haben es noch auf den letzten Drücker in die Post gegeben und hoffen das es morgen; spätestens am Montag in Fallingbostel ankommt. Mann, das war echt nen Ding!!! Na ja, zum Glück haben wir das Teil endlich!!!!!

So jetzt sind erst mal drei Wochen Betriebsferien. Wenn sich in der zwischenzeit was tut berichte ich natürlich direkt weiter. Bis dann........

 

 

 

Freitag der 14.07.06: Heute hat sich auch noch was getan. Wir haben nun auch endlich unsere Versicherungsurkunde über die Baufertigstellungsversicherung von der VHV bekommen. Endlichfügt sich das Puzzle zusammen.

Zudem war noch die Auftragsbestätigung vom EWV gekommen. Demächst ist wieder zahlen angesagt :´(  . Eine Kopie des Schreibens habe ich an Herrn Kubiak weitergeleitet. Mal sehen was nächste Woche noch so passiert.....

 

 

 

Samstag der 15.07.06: Heute war wieder ein Brief von Neesen in der Post. Uns wurde aufgrund der geführten Gespräche (????) ein Angebot mit folgenden Sonderwünschen angeboten:

"Ausführung gemäß Statik, Erdbebenzone 3 (neue DIN). Das Hintermauerwerk wird anstatt 15 cm PPW4 in 17,5 cm PPW6 ausgeführt. Das tragende Innenmauerwerk wird statt 11,5 cm Porenbeton in 17,5 cm KS- Mauerwerk ausgeführt. Zulagen für Stahlbetonbau gemäß Statik notwendig" und diesbezüglich: " Änderung statischer Nachweis und Zeichnungsdateien aufgrund Erdbebenzone"

 

Wir haben keine Ahnung warum es gehen soll. Darüber hat vorher keiner mit uns geredet??? Kostenpunkt für diese Gechichte wären mal wieder "schlappe" 3480 Euro. Leider ist die Firma Neesen ab heute für drei Wochen in Bertriebsferien. Man kann jetzt nicht eben mal nachfragen wozu und wofür dieses Angebot gut sein soll???

Wenn jemand von Euch schon mal so eine Erfahrung gemacht hat oder uns einen Ratschlag geben kann; bitte melden!!!! Wir wären Euch für eure Tips sehr dankbar!!! Keine Ahnung ob solche Arbeiten überhaupt nötig sind bzw. ob Sie die ganze Wärmeberechnung vom EBZ wieder durcheinanderschmeißen. Von den veränderten Maßen mal zu schweigen; paßt die geplante Küche denn noch?

Wie bereits erwähnt, haltet Euch nicht zurück-für Ratschläge sind wir echt dankbar :-)

 

 

 

Mittwoch der 19.07.06:  Heute bekam ich einen unerwarteten Anruf vom Vermessungsbüro das unsere Lagepläne angefertigt hat. Der Rechnungsbetrag war noch nicht auf ihrem Konto eingegangen. Fälligkeit war der 08.07.. Ich hatte die Rechnung aber schon seit einiger Zeit bei Quelle eingereicht. Oh Mann, was war jetzt schief gelaufen. Ich rief kurz bei Herrn Löffler an, der zusgte sich um die Sache zu kümmern und bei Quelle nachzufragen. Kurze Zeit später rief er auch schon zurück. Quelle mußte noch auf eine Zusicherung vom Notar warten, sie werden den Betrag jetzt aber überweisen (hoffentlich ;-)  ). Vielen Dank noch mal an Herrn Löffler für die schnelle Klärung!!!  Da wird einem manchmal ganz schön unwohl. Und natürlich auch noch mal vielen Dank an das Vermessungsbüro Schorstein für die erbrachte Geduld und das Verständnis!!!!

 

 

 

 

Donnerstag der 20.07.06: Heute haben wir das Abgebot über die Grundstücksspezifischen Arbeiten aus Kaarst bekommen. Die Kosten haben sich jedenfalls halbiert; auf so ca 9300 Euro. Ist zwar immer noch viel; aber viel besser als das Erste ;-)

Wir haben direkt den geänderten Zahlungsplan und das Festpreisangebot unterschrieben zurück nach Kaarst gesendet. Wir wissen zwar nicht, ob das Angebot wirklich günstig ist, haben aber auch nicht die Zeit noch alles zu vergleichen-na ja.

Bin mal gespannt, ob es dann Anfang August direkt losgehen kann wenn die Firma Neesen zurück aus dem Urlaub ist..........

 

 

 

 

Donnerstag der 27.07.06:  Heute gabs Post vom Gericht. Die wollen auch wieder mal ne Menge Geld für den Grundschuldeintrag haben.

Aua das tut weh :-(((  Was man sich dafür alles hätte kaufen können- Ich will gar nicht darüber nachdenken.......

Donnerstag der 03.08.06:  Zwischenzeitlich haben wir uns einige Angebote von Fertiggaragenherstellern geholt. Ein Angebot der Firma Neesen steht noch aus.

Heute hatten wir einen Ortstermin mit Herrn Niessen vom Fertiggaragenhersteller Estelit .

Er hat uns sehr freundlich, unaufdringlich und kompetent beraten. Der Preis ear glaube ich im allgemeinen Rahmen der Fertiggaragenhersteller- bin mal auf das Angebot von Neesen gespannt..........

Wir müssen echt noch überlegen, ob wir die Garagen (wir haben ja keinen Keller; möchten Doppelgarage haben um möglichst viel Platz zu haben) sofort kaufen sollten. Wir bräuchten dann mehr Geld, mmmh......???

Nur vielleicht kann oder macht man es im Nachhinein dann doch erst mal nicht. Man müßte im Voraus wissen können. wieviel Platz man auch in Zukunft benötigen wird. Es gibt ja auch so viele Möglichkeiten: die Länge der Garage, mit oder ohne Ansatzraum, mit Mittelwandaussparung etc, etc.

Leider kostet das meiste nützliche wieder Aufpreis; ja wenn Geld keine Rolle spielen würde, das wäre schön....... :-))))

Aber wahrscheinlich kennen viele von Euch das Problem!

Am Montag fängt Neesen wieder an zu arbeiten; mal sehen ob wir dann auch starten. Wir sind auf jeden Fall gespannt!!!

Ich werde weiter berichten..............

Samstag der 05.08.06:  Heute haben wir uns mit Herrn Löffler in Kaarst verabredet. Er war gerade dort, weil er für den erkrankten Herrn Wetzel das Finanzierungsseminar übernommen hat. An dieser Stelle möchten wir Herrn Wetzel gute Besserung wünschen!

Wir haben uns mit ihm über eine Nachfinanzierung unterhalten. Als ich alles mal genau durchgerechnet hatte, haben wir festgestellt, daß die ganzen Baunebenkosten und Grundstücksspezifischen Sonderarbeiten unseren finanziellen Rahmen gesprengt hatten. Also haben wir uns mit Herrn Löffler zusammengesetzt und über die Möglichkeiten gesprochen. Viel Möglichkeiten hatten wir nicht, so daß wir jetzt doch noch mehr im Monat zurückzahlen müssen. Es ist echt erschreckend, wie sich die Nebenkosten summieren. An Außenanlagen usw. können wir die erste Zeit erst gar nicht denken. Ich glaub wir müssen mal im Lotto gewinnen....

Trotzdem möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei Herrn Löffler bedanken, daß er sich extra Zeit für uns vor dem Seminar genommen hat :-)

 

 

 

 

Montag der 07.08.06:  Heute morgen habe ich mit Herrn Droese telefoniert. Ich teilte ihm mit, daß wir das Angebot über die Grundstücksspezifischen Arbeiten bekommen und unterschrieben haben. Er meinte, dann könnten wir gegen Ende der Woche beginnen. Er wird sich aber noch vorher bei uns melden.

Gleichzeitig habe ich bei ihm wegen der Erdbebenzone 3 Geschichte nachgefragt. Tatsächlich liegen wir in der höchsten (!) Erdbebenzone von Deutschland. Ich glaube es gibt nur ganz wenige Gebiete die diese Zone haben. Ist jedenfalls seit kurzem offiziell geworden und die statischen Änderungen am Haus sind auf jeden Fall nötig- na toll, wieder mal mehr bezahlen. Wir werden das diesbezügliche Angebot heute unterschreiben und an Neesen weiterleiten. Wir haben ja kaum ne andere Möglichkeit. Die Baunebenkosten hauen ganz schön rein! Ich glaube ne Garage können wir uns fürs erste abschminken . :-(((((

Mal sehen was diese Woche noch so alles passiert (oder auch nicht.......)

 

 

Mittwoch der 09.08.06:  Heute Morgen hat mich Herr Droese angerufen, um mir mitzuteilen das heute im Laufe des Tages mit den Arbeiten auf dem Grundstück begonnen werden soll.

Leider ist natürlich heute auch unser Urlaub zu Ende und wir werden es wahrscheinlich nicht schaffen noch mal vorbei zu schauen- na klasse, ist ja meistens so :-(

Wir werden aber versuchen, uns morgen mal die Sache näher zu betrachten. Ich werde weiter berichten!

 

Weiter geht´s mit dem Kapitel Rohbau!!!

 

 

 

 

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